• ZUHÖREN.


    Eines der besten Mittel gegen Sucht


    (Ein Slogan der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“)
    zuhoeren
  • GEMEINSAME ZEIT.


    Eine der besten Strategien gegen Sucht.


    (Ein Slogan der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“)
    gemeinsame Zeit
  • WISSEN


    "Wenn Du etwas wissen willst, dann frage
    einen Erfahrenen und keinen Gelehrten"


    (China)
    Wissen
  • ALLEINE


    „Nur du allein kannst es schaffen.
    Aber du schaffst es nicht allein.“


    (Anonyme Alkoholiker)
    alleine
  • Nach der Genehmigung eines Nachbaus der Ausstellung durch Freia von Hennigs und Klaus Haschberger, S.u.G. – Suchtprävention und Genesung e V. in Regensburg, und deren freundlicher Unterstützung wurde unser Vorhaben in kleinen Schritten Realität.
    Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Dieringhausen, psychisch behinderte Menschen aus dem Dorf „Waldruhe“ der Theodor Fliedner Stiftung, Mitglieder und Freunde unseres Vereins erstellten die Ausstellung Lebens(um)wege? in mehr als 900 Stunden ausschließlich ehrenamtlich. Besonderer Dank gilt unseren zahlreichen Spendern, die die Umsetzung finanziell unterstützt haben.
    Damit ist erst- und einmalig eine Dauerausstellung zum Thema Sucht entstanden. Unserem Ziel über Sucht aufzuklären, auch einen jüngeren Teilnehmerkreis anzusprechen und damit Suchtvorbeugung zu erreichen, sind wir nun sehr nahe. Lebens(um)wege?: Suchtselbsthilfe – mal anders!

    D.-Alexander Gadebusch – Verein zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V.

  • Fast jede/r kennt jemanden, der in irgendeine Abhängigkeit verstrickt ist. Persönlich haben die überwiegende Anzahl der Ausstellungsbesucher bereits eigene Erfahrungen im Umgang mit Suchtmitteln, wie z. B. Alkohol, Tabak, Cannabis oder mit Computer- oder Automatenspielen gemacht. Gleich zu Beginn der Führung steht der Baum der „Erkenntnis“ – der Suchtbaum. Alkoholsucht, Beziehungssucht, Putzsucht, Arbeitssucht, Sexsucht, Eifersucht – alles Sucht? Kaum einer, der nicht mitreden könnte. Das ist das Besondere an dieser betroffenenorientierten Ausstellung. Nicht das Suchtmittel steht im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern der Mensch. Der Weg in die Sucht, aber auch der Weg aus der Sucht wird in der Ausstellung erfahrbar gemacht.
    Die ungeschminkten, ehrlichen Erfahrungsberichte der Exuser machen nachdenklich und sie beeindrucken. Die Betreuer wirken glaubwürdig auf die Jugendlichen. Manche Schüler bringen erstaunlich persönliche Fragen zur Sprache. Oft sind sie Teil einer suchtbelasteten Familie. Sie leben in einer Atmosphäre von Unsicherheit, Gewalt, Angst und Sprachlosigkeit. Durch die Texte von betroffenen Angehörigen in der Ausstellung beginnt für einige die Auseinandersetzung mit dem Thema Co-Abhängigkeit. Sie finden es befreiend zu erfahren, dass auch sie ein Recht auf ein eigenes Leben haben. Die Angst um ein Elternteil und Geschwister bedrückt sie. Oder sie machen sich Sorgen über riskant konsumierende Mitglieder aus ihrer Clique. Möchten helfen.
    Von einigen Jugendlichen wissen wir, dass sie die Erkenntnis gewonnen haben, dass sie bestimmte Dinge ändern müssen, um gesund leben zu können. Bei manchen ist es gelungen. Bei zufälligen Begegnungen im Bus oder auf der Straße berichten sie begeistert, dass sie immer noch „clean“ sind.

    Karin Keller – Fachstelle für Suchtvorbeugung, Oberbergischer Kreis

  • Alles kann zur Sucht werden. Alkoholismus, Putzsucht und Eifersucht – Sucht hat viele Erscheinungsformen. Es gibt nichts auf dieser Welt, was Menschen nicht brauchen und süchtig missbrauchen können.

    Lebens(um)wege? ist eine begehbare Rauminstallation, in der Besucher erleben und erfahren, was Sucht ist, wie wir süchtig werden und was wir stattdessen brauchen, um zu leben. Verschiedene Ausstellungsstationen helfen Sucht zu verstehen. Es ist eine Erfahrungsausstellung von genesenen Süchtigen und Angehörigen. Entwickelt und entworfen für junge Menschen ab 16 Jahren und Erwachsene – ob Eltern und Jugendliche, Schüler und Lehrer, Süchtige und Nichtsüchtige.

    Die Ausstellung wird betreut von Menschen, die persönliche und professionelle Erfahrung mit Sucht haben. Sie begleiten die Ausstellung und bieten Führungen und Gespräche für Einzelbesucher, Gruppen, Schulklassen, Firmen, Auszubildende etc. an.

Der Weg zu unserer Ausstellung

Anfahrtbeschreibung

Der Weg zu unserer Ausstellung
Dreibholzer Straße 23, 51674 Wiehl-Bielstein
rechts abbiegen aus dem Kreisverkehr am Busbahnhof, Ortsmitte Bielstein
(ca. 500 m entfernt, über einen Fußweg nur etwa 300 m)

Wir freuen uns
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: per E-Mail, Telefon oder per Post.
Ein Besuch unserer Ausstellung ist nach Terminabsprache jederzeit möglich.

Postanschrift:
Verein zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V.
Kirchblick 9, 51545 Waldbröl

Telefon: 02291 908 730 oder 0171 68 48 189

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